Raucherentwöhnung durch Hypnose
Posted on | April 23, 2012 | No Comments
Raucherentwöhnung
Viele Raucher haben schon versucht, mit dem gesundheitsgefährdenden Laster aufzuhören. Nachdem es sich beim Rauchen jedoch um eine Sucht handelt, ist das Aufhören dementsprechend schwierig. Erste Voraussetzung ist immer, dass man wirklich aufhören will. Dieser Wunsch muss in einem selbst entstanden sein – wenn er von außen aufgedrückt wurde, ist die Raucherentwöhnung von vornherein zum Scheitern verurteilt. Um mit dem Rauchen aufhören, gibt es viele Möglichkeiten – kalter Entzug und Nikotinpflaster sind die gängigsten Methoden. Jedoch gibt es auch ungewöhnlichere Methoden wie der Entzug bei einer Art Cluburlaub oder auch die Hypnose. Hierbei wird tief ins Bewusstsein des Patienten eingedrungen und dort der Wunsch, eine Zigarette rauchen zu wollen, durch einen anderen Wunsch ersetzt.
Hypnose
Bei dieser anerkannten psychologischen Technik handelt es sich entgegen landläufiger Meinung nicht um eine esoterisch angehauchte Psychotherapie-Technik. Im Gegenteil – sie ist fester Bestandteil ärztlicher Verordnungen, zu vielen verschiedenen Therapiezwecken. Bei dieser Technik wird, mit Einverständnig des Patienten, der Patient in einen Zustand versetzt, in dem er sich in den Tiefen seines Bewusstseins bewegen kann. Dort kann er Prioritäten, die er sich selbst irgendwann gesetzt hat, verändern – er kann so zum Beispiel den dringenden Wunsch, nach dem Aufwachen eine Zigarette zu rauchen, durch den Wunsch, morgens ein Frischkornmüsli oder Vollkornbrot zu essen, ersetzen.
Raucherentwöhnung durch Hypnose
Einige Psychotherapiepraxen in Deutschland bieten Patienten, die mit dem Rauchen aufhören wollen, Hilfe durch Tiefenhypnose an. Bei dieser Methode wird die Trennung zwischen den beiden Gehirnhälften aufgehoben, der Patient spürt, während er gerade nicht raucht, seinen Körper bewusst. Dadurch wird ihm klar, dass Nichtrauchen eine viel bessere Alternative ist als die Sucht. Die Wünsche im Unterbewusstsein werden verändert – dadurch bleiben nach der Behandlung keine Entzugserscheinungen übrig, weil der Wunsch nach Zigaretten unterdrückt ist. Bei dieser Form der Psychotherapie wird nicht in der Vergangenheit der Patienten “herumgewühlt”, stattdessen werden einfach nur Prioritäten geändert.
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